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India again: Warum ich wieder hier bin

Gepostet am Okt 25, 2017 von in Allgemein | 4 Kommentare

Es gibt so Reiseziele, da weiß man: Hier komm’ ich wieder her! Indien war keines dieser Reiseziele für mich. Ja, es ist ein wundervolles Land, tolle Menschen, tolle Kultur. Aber anders als andere Yogis bei der Yogalehrerausbildung vorgaben, hat mich Indien nicht sofort gepackt. Da war auch keine tiefe Energie, die mir sagte, ich muss hier wieder herkommen. Sorry, Schluss mit yogischer Romantik. Und dennoch sitze ich mal wieder auf irgendeinem Balkon im Land der Gewürze, während unter mir Kühe den Strand entlang laufen, Kardamom und Ghee in der Luft liegen und Autofahrer vor allem hupen, anstatt auf Fußgänger zu achten. Ja, ich bin wieder hier. Indien.

Warum?

Warum? Yoga. Geplant war das Ganze nicht. Eher eine Art Übersprungshandlung – meine Lebenspläne haben sich etwas geändert, sodass das deutsche Fleißleben erst im Dezember wieder losgeht. Bis dahin heißt es für mich: Machen, was gefällt. Und was gefällt mir? Yoga. 1 + 1 ergab für mich also, dass ich nach dem 200 hr Teacher Training (also der Basisversion) jetzt noch das 300 hr Teacher Training (also die Advancedversion) draufsattle. Einfach so.

Und dann war da plötzlich wieder Indien. Gleiches Land, andere Gegend: Vom malerischen Norden am Fuße des Himalayas ins schwül-warme Goa – mit Meer und weniger Askese (zumindest besteht hier die Möglichkeit, legal Bier zu kaufen. Aber wie auch in Rishikesh will ich diese vier Wochen dem sattvischen Leben widmen und mal auf den kostbaren Gerstensaft verzichten.)

Heißer und härter

Was mich hier erwartet? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass es härter wird. Schon allein wegen der 30 Grad im Schatten und der Luftfeuchtigkeit von 89 Prozent. Dazu kommt noch: Bei der ersten Ausbildung, dem Basiskurs, wusste ich, dass da Leute teilnehmen werden, die am Anfang ihrer Yoga-Karriere stehen. Jetzt ist es ganz unterschiedlich. Die meisten sind vermutlich schon seit Jahren praktizierende Yoga-Lehrer. Ich hingegen bin da wohl schon eher der Rookie – so ganz ohne je regelmäßig Stunden gegeben zu haben. Aber dennoch treibt uns alle vier Wochen lang dasselbe an: Lust auf Yoga und Lernen.

Wie das täglich aussieht, erfahrt ihr hier:

  • 6.30 bis 8.30 Uhr: Vinyasa flow 8.45 bis 10 Uhr: Pranayama und Meditation
  • 10 bis 11 Uhr: Frühstück
  • 11 bis 13 Uhr: Anatomie
  • 13 Uhr: Mittagessen
  • 14.30 bis 15.30 Uhr: Alignment, Techniken, Stundenaufbau
  • 15.30 bis 17 Uhr: selbst Stunden halten
  • 17 bis 18 Uhr: Asanas üben
  • 18.30 bis 20 Uhr/ 19.45 bis 21 Uhr: Asanas besprechen und individuell verbessern/Satsang

 

 

4 Kommentare

  1. Puh, strammes Programm bei diesen Temperaturen! Und Respekt sich dieser neuen Herausforderung mit Freude zu stellen!

    • Ja, das kannst du laut sagen, liebe Ruth. Morgen geht’s los. Der erste Tag startet “erst” um 7 Uhr. Ausschlafen quasi :).

  2. Hey Katha,ich freu mich für dich und bin gespannt, was da noch alles kommt…

    • Vielen Dank, lieber Andi! Lieb, dass du das sagst 🙂

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