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wampediboo liest „I love yoga – Berlin“

Gepostet am Jan 21, 2018 von in Allgemein, Bücher | 3 Kommentare

Neulich in der Buchhandlung. Ich habe die Regale mit den Romanen und den Reiseführern passiert und stehe plötzlich vor einer Klangschale. Daneben Räucherstäbchen. Und Yogamatten gibt’s auch gleich noch zu kaufen. Und natürlich unendlich viele Ratgeber und Buchtitel, die mindestens einmal das Wort Achtsamkeit oder Yoga beinhalten.
Bei all der Reizüberflutung: Welches ist denn nun das richtige Yogabuch? Brauch ich überhaupt eins, oder reichen auch YouTube und Wikipedia? In meiner neuen Rubrik stelle ich euch in loser Reihenfolge einige Bücher vor, die mir irgendwann einmal beim Stöbern in der Buchhandlung in die Quere gekommen sind – von praktischen Übungen über Meditation bis zum Ratgeber.
Beginnend bei einem Buch, bei dem es weniger ums Lesen und mehr ums Erleben geht. 

***

Mein fröhliches Studio-Roulette in Berlin wäre nur halb so fröhlich, hätte ich als kleine Anschubhilfe nicht dieses tolle Buch: I love yoga vom Callwey Verlag. Darin beschreibt Birgit Feliz Carrasco nicht nur ein paar Yoga-Studios und deren Ausrichtungen, sondern es ist gleichzeitig auch ein Gutscheinbuch – für je eine kostenlose Probestunde im jeweiligen Studio. So hat also meine Reise durch Berlins ziemlich vielseitige Yogawelt begonnen.

Als ich das Berlin-Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, war ich erst etwas skeptisch: Ich bin neu in Berlin, habe aber schon ein Studio gefunden, das ich ganz gut finde. Bei all dem Hustle hier sehne ich mich abends nach etwas Kontinuität – warum sollte ich also jeden Abend aufs Neue in ein unbekanntes Studio gehen? Und überhaupt: Im Buch sind viele Studios, für die ich mich vermutlich nicht näher interessiert hätte. Doch da ist dieses Buch und mit ihm kam offenbar auch ein kleines Päckchen Neugierde.

So ziehe ich los, Rucksack auf dem Rücken und I love Yoga unterm Arm. Mein erstes Test-Studio ist Yogatribe in Mitte. Mitte? Ist eigentlich so gar nicht mein Bezirk. Da arbeite ich nicht, da wohne ich nicht – und jetzt mache ich also Yoga hier? Der Yogi am Eingang kennt das Buch nicht, setzt den Stempel trotzdem unter den Gutschein, der für mich an diesem Freitagabend Yin Yoga bedeutet. Vermutlich hätte ich mich eher für Power Vinyasa Yoga entschieden – aber ich habe die Möglichkeit, viele Studios auszuprobieren, warum also nicht auch gleich verschiedene Stile?

Und so verschlägt es mich beim nächsten Mal ins Hot Yoga bei Yoga and more in Charlottenburg – ebenfalls ein Stadtteil, der so gar nicht auf meinem Nachhauseweg liegt. Bei der Fahrt dorthin, danke ich innerlich den Herausgebern dieses Buches: Ich lerne Berlin kennen und merke es gar nicht. Ich besuche Stadtteile, in die ich mal eben so an einem Sonntagabend wohl nicht gefahren wäre. Es ist das perfekte Geschenk für Yogis, die gerade frisch nach München, Berlin oder Hamburg gezogen sind.

Auf meiner Yoga-Reise durch Berlin folgen noch ein paar weitere Studios und immer klappt die Anmeldung unproblematisch: Tür auf, Buch zeigen, Schuhe aus und ab auf die Matte.

Mein Fazit: Ich habe Yogastile ausprobiert, von denen ich zuvor eher behauptet habe „äh, nicht so mein Fall“, ich habe Studios betreten, die ich vermutlich nicht aufgesucht/gefunden hätte und ich bin bei zwein von denen hängen geblieben. Eigentlich ganz gut, oder? Einziges Mini-Manko: Eine Karte, die übersichtlich zeigt, wo sich die Studios befinden, wäre hilfreich gewesen (gerade für Berlin-, München- und Hamburg-Neulinge).

Die Daten zum Buch:

I love Yoga – Berlin
Callwey Verlag
96 Seiten
39.95 €
ISBN: 978-3-7667-2288-1
Hier geht’s zum Buch.

3 Kommentare

  1. So was cooles! Beim nächsten Berlin Besuche werde ich das mal zu Rate ziehen!

  2. So was cooles! Beim nächsten Berlin Besuche werde ich das mal zu Rate ziehen! Yoga LOVE <3

    • Ja, mach das. 🙂

Trackbacks/Pingbacks

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